HPV-Impfung – der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs.

HPV (Humane Papilloma Viren) können Zellveränderungen am Gebärmutterhals verursachen und damit zu einer Krebserkrankung führen. Sie werden unter anderem beim Geschlechtsverkehr übertragen. So empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) vom Robert Koch Institut allen Mädchen sich impfen zu lassen – am besten vor dem ersten Verkehr im Alter von 12-17 Jahren.

Die Impfung schützt vor Infektionen mit HP-Viren des Typs 6 und 11, sowie 16 und 18. Letztere stehen im Verdacht, bei 70 % aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs die Ursache zu sein. Um einen ausreichenden Impfschutz aufzubauen, müssen drei Injektionen im Abstand von zwei und sechs Monaten gesetzt werden. Der Impfschutz hält voraussichtlich ein Leben lang.

Insbesondere unseren sehr jungen Patientinnen und Müttern von jungen Mädchen und auch Jungen möchten wir nahelegen, ihre Töchter und Söhne zur Impfung zu schicken. Gerne übernehmen wir diesen Part der Prävention von Gebärmutterhalskrebs in unserer Praxis, bei allen berechtigten Altersgruppen. Zudem kann ein Besuch der Mädchensprechstunde sehr aufschlussreich sein und Hemmungen gegenüber dem regelmäßigen Besuch beim Frauenarzt abbauen.

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